Von der Idee zur Hörfigur

Eines vergangenen Tages – vor gar nicht allzulanger Zeit – da schauten Patric und seine Frau ihrer Tochter dabei zu, wie sie in ihrem Zimmer eine CD in einen quietschbunten Kinder-CD-Player aus Plastik einlegte und die CD ständig hä-hä-hängen blieb. 

Patric und seine Frau schauten sich an und sie fragten sich: “Muss das sein? Leben unsere Kinder in den 80ern? Warum gibt es keine digitale und dabei wirklich kindgerechte Möglichkeit, Hörspiele, Hörbücher und Musik abzuspielen?”

Die Antwort war ganz einfach: Weil das einfach noch niemand erfunden hat.

Plötzlich – wie das Sams bei Herrn Taschenbier – tauchte in Patrics Kopf eine Idee auf und wurde Gedanken für Gedanken immer klarer: In Hörspiel steckt doch das Wort Spiel drin. Mit CDs kann man nicht spielen. Da muss was anderes, was ganz neues her. Anfassbarer. Spielerischer. Spaßiger.

Also setzte sich Patric mit seinem Freund Marcus zusammen und gemeinsam gingen sie ans Werk. Das Ergebnis: die Hörfiguren namens Tonies und ein Würfel namens Toniebox.

Wer wir sind

Wir sind Patric Faßbender und Marcus Stahl. Nachdem wir uns die Tonies und die Toniebox ausgedacht hatten, haben wir die Firma Boxine GmbH gegründet, damit es nicht bei einer guten Idee bleibt, sondern daraus auch tolle Wirklichkeit wird. 

Wir sind beide Väter, jeder von uns hat zwei Kinder, und über unsere Kinder haben wir uns auch kennen gelernt. Nämlich in der gemeinsamen Kita. 

Mit der Idee für die Tonies und die Toniebox haben wir unsere Jobs (Kreativdirektor in einer Werbeagentur und Manager in einem Elektronik-Unternehmen) an den Nagel gehängt.

 

Jetzt arbeiten wir gemeinsam mit unserem eingeschworenen Team und einem großen Partnernetzwerk aus Fachleuten und Querdenkern für die Tonies und die Toniebox. 

Und für Eure und unsere Kinder.

Warum wir das machen, was wir machen

Bis jetzt gab es einfach kein kindgerechtes und qualitativ hochwertiges System für digitalen Audiocontent. In den Kinderzimmern werden immer noch CDs und Kassetten abgespielt.

Die Tonies und die Toniebox sind das, was fehlt.

Digitaler Kindercontent findet auf Erwachsenengeräten statt – Smartphones, Tablets, Computer – mit allen Problemen, die das vor allem für die Jüngsten mit sich bringt: Schwierigkeiten bei der Bedienung, ständige elterliche Kontrolle und sinnliche Überforderung durch blinkende Bildschirme. 

Die digitale Audiorevolution hat es bis jetzt noch nicht ins Kinderzimmer geschafft – und das wollen wir ändern!

Die guten alten analogen Zeiten

Als wir Kinder waren, hatten wir Schallplatten und Kassetten. Die Platten haben wir mit einem Plattenspieler abgespielt, in dessen Deckel ein Monolautsprecher eingebaut war, der Winnetou klingen ließ, als ob er in einer Blechdose leben würde und nicht in einem prächtigen Tipi am Rande der Prärie. Wir brauchten kein Digital-Dolby-Surround, wir haben trotzdem fasziniert gelauscht und sind mit Winnetou und Old Shatterhand geritten.

Auf der Autofahrt in den Urlaub haben wir von der Rückbank aus unsere Eltern angewiesen, die Kassette mit dem Lieblingshörspiel immer wieder von vorne abzuspielen. Stundenlang. Bis weit hinter die spanische Grenze und bis das Tape so ausgeleiert war, dass das Hörspiel so klang, als ob alle Sprecher betrunken seien.

Das neue Zeitalter – digitale Innovation

Heute haben wir ein Smartphone in der Hosentasche, mit dem wir auf das hörbare Gesamtwerk der Menschheit zugreifen können. Wann und wie wir wollen – solange Akku, Speicherplatz und Datenvolumen es zulassen. Irre, wie sich die Zeiten geändert haben. Jedenfalls für uns.

Jetzt wollen wir unseren Kindern auch eine Möglichkeit geben, ihre Musik und Hörspiele digital zu hören. Kindgerecht, selbständig, spielerisch - ohne dafür ein eigenes Smartphone oder Tablet anschaffen zu müssen. 
Unsere Haltung: digitale Innovation als Herzensangelegenheit. Die Digitalisierung ist für uns nicht etwas, das die guten alten Zeiten verdrängt. Im Gegenteil: Sie hilft uns, das Gute zu bewahren und obendrein noch besser zu machen.

Digital zum Anfassen

Der Tonie und die Toniebox sind nicht einfach ein neuer Tonträger mit Abspielgerät, sondern so viel mehr: Die haptische, sinnliche Welt verschmilzt mit der “unfassbaren” digitalen Welt. Audiocontent wird anfassbar, denn durch die Digitalisierung muss die Form nicht mehr der Funktion folgen. Ein aufgerolltes Magnetband oder eine runde Kunststoffscheibe als zwanghaftes Format sind nicht mehr nötig.

Digitale Inhalte und ihre Abspielgeräte können aussehen, wie wir wollen. Zum Beispiel wie eine Kartoffel. Oder vielleicht besser wie ein Würfel, auf den man eine Spielfigur setzt, die auch so aussieht, wie sie sich anhört.

Warum uns Hören so wichtig ist

„Es gibt viel zu hören, aber es wird nicht mehr zugehört.“

Hat heutzutage eigentlich alles einen Bildschirm? Muss alles ein Feuerwerk aus blinkenden Bildern, Animationen, Touchscreen und lauten Tönen sein? Ist es wirklich so toll, ständig “Erlebnisse für alle Sinne” zu schaffen? Die Konzentration auf einen einzelnen Sinn, das Hören bleibt auf der Strecke. Dabei ist das Hören so wichtig: Es ist der erste Sinn, der schon im Mutterleib funktionsfähig ist und es ist die Basis für den kindlichen Spracherwerb sowie die Lese- und Ausdrucksfähigkeit. Hören fördert Fantasie, Kreativität und Konzentration.

Der Flow

Wenn man alles um sich herum vergisst, Zeit keine Rolle mehr spielt und die Gedanken auf Reisen gehen – dann ist man im Flow. Der Flow ist ein Glücksgefühl. Und obwohl alle Menschen in allen Ecken nach Glück suchen, finden sie dieses Gefühl scheinbar immer seltener. In unserem von Stress und Multitasking geprägten Erwachsenenalltag ist der Flow ein seltenes Pflänzchen geworden. 

Und obwohl der Flow in der Kinderwelt auf jeder Wiese blühen sollte, wird er mehr und mehr von einem Trommelfeuer aus Erwartungen und Reizen verdrängt.

Fokus und Spiel

Es gibt zum Glück noch Wege, den Flow zu bewahren: durch Fokus und durch Spiel. Sich voll und ganz auf eine Sache fokussieren und einzutauchen – viel zu oft werden wir dabei abgelenkt. Die Toniebox und Tonies erleichtern den Fokus auf das Hören, denn weder Bildschirm noch Tasten lenken vom Wesentlichen ab.

Gleichzeitig ist Spiel ein wichtiges Element des Flows, denn es öffnet den Geist für eine neue Realität. Deshalb kann man mit den Tonies nicht nur hören, sondern auch spielen. Eine perfekte Ergänzung zum Zuhören, die den Flow wieder blühen lässt.

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